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Jungle Train

[pe2-gallery]Jungle Train MapAm Wochenende haben wir endlich den schon seit Thailand und Johor Bahru geplanten Zugtrip gemacht.
Und zwar sind wir Freitag Abend mit dem Nachtzug von Johor Bahru nach Kota Bharu im Norden gefahren. Wir hätten auch Singapur (Woodlands) starten können, dort hätte das Ticket aber ungefähr das doppelte gekostet, obwohl es nur ein paar Meter mehr Strecke sind. Die Stadt Kota Bharu erreicht man dann mit dem Taxi von der Bahnstation aus. Sie ist recht interessant, da diese Stadt zum einen nahezu vollständig muslimisch geprägt ist und zum anderen bereits Einflüsse des nahen Thailands zu spüren sind.
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Nach einer gründlich Stadtbesichtigung, ging es am Nachmittag dann weiter mit dem wirklich Jungletrain. Dieser hält dann wirklich an jedem Bahnhof. Dies ist teilweise jedoch nicht mehr als eine Wellblechhütte und ein Pfad in den Urwald. Am Abend sind wir in Kuala Lipis angekommen. Dies ist eine normal malaysische Stadt, wo auch wieder mehr chinesisch stämmige Menschen leben.
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Am nächsten Tag gings dann mit dem Ekspress Zug wieder nach Singapur.
All die Informationen über die Züge, Fahrpläne findet ihr auf dieser, bereits erwähnten, tollen Seite: seat61.com

Johor Bahru

Wir waren heute mal in JB, nicht James Bond, sondern Johor Bahru. Die Stadt gehört zu Singapur wie Mestre zu Venedig. Keine Mensch kennt sie, kein Mensch mag sie, aber irgendwie haben auch diese Städte ihre Daseinsberechtigung verdient. Uns hat es dort eigentlich ganz gut gefallen. Besonders der Sultanspalast auf dem Berg ist sehr eindrucksvoll. (Ja, Malaysia ist immer noch muslimisch)
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Ein paar Eindrücke aus Little (Little) India:

To be added: Panoramen

Nochmal nach Melaka

Zu aller erst sollte ich mal kurz die ganze Begriffsgeschichte mit Melaka, Malacca usw aufklaeren: Also, die Stadt heisst auf malayisch Melaka, da diese Sprach weitestgehend die selbe Aussprache nutzt, wie wir sie aus dem Deutschen kennen, kann man das einfach so lesen wie es da steht. Auf Englisch wird die Stadt nun aber Malacca genannt, was man hier in Singapur natuerlich auch oft liest. Wenn man das englisch ausspricht merkt man, dass da aber im Prinzip wieder das gleiche raus kommt. Es gibt aber auch einen deutschen Namen, der aber offensichtlich aus dem Englischen uebertragen wurde: Malakka. (Wo nach deutscher Aussprache natuerlich was falsches rauskommt) Ich hoffe nun sind alle Klarheiten beseitigt. ;)Egal wie man die Stadt nun nennt, uns hat Sie bei unserem ersten Besuch sehr gut gefallen. Ausserdem haben Moritz und ich bei unserem ersten Besuch ja eine Einladung zu diesem Radrennen bekommen. Also mussten wir auf jeden Fall noch einmal hin. Nachdem wir dann ca 3 Studen auf unseren Bus warten mussten, aheb wir de fahrt wenigstens kostenlos bekommen. 🙂 Am Samstag war dann tagsueber noch ein bisschen Sightseeing in Melaka angesagt.[pe2-gallery class=“highslide-gallery alignleft“ ]
IMGP1582.JPGIMGP1591.JPGIMGP1594.JPGIMGP1598.JPGIMGP1606.JPG[/pe2-gallery]Am Abends ging es dann zur Uni von Melaka. Dort startet das Radrennen, ca 60km durch den Dschungel von Malaysia. =D
Ein paar Impressionen von vor dem Start ….[pe2-gallery class=“highslide-gallery alignleft“ ] 99 (1).jpgIMG_1539.JPG100.jpg104.jpg102 (3).JPG[/pe2-gallery]Dann gings los.
Es war das geilste Erlebnis, das ich in meinem Leben je auf einem Fahrrad hatte! Leider nur bis nach ca 30km das Schaltwerk von dem (geliehenen) Rad abgebrochen ist. Nicht wie man das erwarten wuerde, das Schaltauge, sonder das Schaltwerk selbst. Moritz hat unsere Ehre wieder hergestellt, und den 55. Platz gemacht![pe2-gallery class=“highslide-gallery alignleft“ ]
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Kuala Lumpur

Einem ist die Stadt schon ein Begriff. Man hört selbst in Deutschland oft von Kuala Lumpur, besonders da dort das bis 2004 höchste Gebäude der Welt stand. (besser gesagt sogar zwei) Aber spätestens wenn man in Singapur arbeitet sollte man wissen, dass KL dei Hauptstadt Malaysias ist. Es gibt Leute die abschätzig sagen, dass diese ein wenig versucht wie Singapur zu sein. Wer einmal dort war weiss dass sie es wohl nie schaffen wird und dass das auch gut so ist, weil Kuala Lumpur so viel mehr zu bieten hat, als das schöne, immer sauber und ordentliche Singapur.[pe2-gallery class=“highslide-gallery alignleft“ ]
20110924_0132.JPG20110924_0151.JPG20110924_0166.JPG20110924_0170.JPG20110924_0182.JPG20110924_0185.JPG20110924_0187.JPG[/pe2-gallery]Da wir gleich Freitags los gefahren sind, sind wir erst mitten in der Nach in KL angekommen. Dort kannte unser Hostel natuerlich mal wieder kein einziger Taxifahrer, und wir haben Stunden danach gesucht. Am Naechsten Tag ging es dann aber besser weiter..[pe2-gallery class=“highslide-gallery alignleft“ ]20110924_0195.JPG20110924_0197.JPG20110924_0212.JPG20110924_0223.JPG20110924_0230-20110924_0246.jpg20110924_0301.JPG20110924_0304.JPG20110924_0310.JPG20110924_0322.JPG20110924_0341.JPG[/pe2-gallery]Abends sind wir dann noch bei einer Auffuehrung von einer Tanzshow gewesen. Eine Kooperation eine Tanzschule aus KL und New York. Sehr interessant.. Man durfte nur leider nicht fotografieren. 🙁[pe2-gallery class=“highslide-gallery alignleft“ ]20110925_0002.JPG20110925_0005-20110925_0011.jpg20110925_0031.JPG20110925_0067.JPG20110925_0081.JPG20110925_0107.JPG20110925_0114.JPG20110925_0130.JPG[/pe2-gallery]

Cameron Highlands

für mich persönlich war Tee und dessen Anbau schon immer der Inbegriff des fernen Asiens. Diese sanft in die Landschaft geschwungenen Plantagen und Teepflücker darin bedeuten für mich Fernweh. Wenn ich dann in Asien bin, muss ich natürlich auch eine Teeplantage gesehen haben. Also sind wir letztes Wochenende in die Cameron Highlands gefahren. Es ist zwar nicht Assam oder Darjeeling, und der Tee wird da auch erst seit Raffles angebaut, aber Plantagen gibt es trotzdem eine Menge. Außerdem gibt es auch noch mehr meiner persöhnlichen Ferne-Sinnbilder zu entdecken, nämlich Raflesia (die größte Blüte der Welt, die ziemlich stinkt) und Kelchpflanzen. (Pitcher Plant, eine Fleischfressende Pflanze die bei uns zu Hause im Fensterbrett steht)

Also haben wir das Wochenende um den Montag verlängert, und sind mithilfe einer 7-stündigen Busfahrt in die Cameron Highlands gefahren. Genauer gesagt nach Tanah Rata, einem kleinen Örtchen, dass sowohl touristisch als auch allgemein schon bessere Zeiten gesehen haben dürfte. Von dort aus gibt es dann eine Reihe von Wanderwegen zur Auswahl.

Am Samstag haben wir einen Weg auf einen Berg gewählt, und danach wieder herunter auf eine dieser tollen Teeplantagen. Zwar hatten wir einige Schwierigkeiten den Weg zu finden, aber wenn man dann mal im Dschungel ist hat man wegen der Undurchdringlich sehr wenige Chancen vom ihm abzukommen. Am Sonntag sind wir dann nochmal durch den Dschungel auf einen Berg gestiefelt. Auf dem Rückweg wurden wir von einem heftigen Monsunregen überrascht, haben aber zum Glück nach ca. 10 Minuten bei einem buddhistischen Tempel unterstand gefunden. (Allerdings ist man nach 10 Minuten Regen in Malaysia so nass wie nach eine Stunde Regen in Deutschland 😉

Trotzdem war das eine der beeindruckten Ausflüge bisher, weil wir mal richtigen(!) Urwald gesehen haben. Und nicht zu vergessen ist auch unser Stamm-Inder für das Wochenende, bei dem wir jeden Morgen Roti (so was ähnliches wie Crêpes) mit Ei oder Banane gegessen haben, und auch ein ganz tolles Gericht aus einem Bananenblatt so richtig wie die Inder mit der rechten Hand. (und nur der Hand)

110820-22 Cameron Highlands